West-Berlin hieß der westliche Teil Berlins zwischen 1949 und 1990. Es waren die amerikanischen, britischen und französischen Besatzungssektoren, die 1945 geschaffen wurden.

In vielerlei Hinsicht war es mit Westdeutschland integriert (verbunden), aber es war kein Teil von West- oder Ostdeutschland. Der sowjetische Sektor wurde zu Ost-Berlin, das Ostdeutschland als seine Hauptstadt beanspruchte. Die Westalliierten erkannten diesen Anspruch nie an. Sie sagten, dass die ganze Stadt immer noch von vier Mächten besetzt war. Der Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 umgab West-Berlin.

West-Berlin wurde von der westdeutschen Regierung "Berlin (West)" genannt, von der ostdeutschen Regierung meist deutsch: Westberlin. Die ostdeutsche Schreibweise deutete an, dass Westberlin nicht wirklich Teil von "Berlin" als Ganzem, sondern ein separater Ort war. Ost-Berlin wurde von der DDR offiziell "Berlin, Hauptstadt der DDR" oder einfach "Berlin" genannt.