Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (Borderline personality disorder, BPD) ist eine langfristige psychische Erkrankung. Es handelt sich um eine Art von Cluster-B-Persönlichkeitsstörung. Menschen, bei denen eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wird, sind oft sehr impulsiv und haben im Allgemeinen ein geringes Selbstwertgefühl. Stimmungen ändern sich oft schnell. Aus diesen Gründen haben diese Menschen oft Schwierigkeiten, eine stabile Beziehung aufrechtzuerhalten. Häufig leiden Menschen mit BPD auch an anderen Erkrankungen, wie z.B. einer klinischen Depression, oder sie zeigen selbstschädigendes Verhalten. Die Behandlung von Menschen mit BPS ist schwierig und erfolgt in der Regel mit einer Kombination aus Therapie und Medikamenten.

C.H.Huges verwendete den Begriff "Grenzland", um eine Reihe von Bedingungen zu beschreiben, die an Fragen der psychischen Gesundheit grenzen. Adolf Stern beschrieb 1938 einige der Symptome und nannte sie "Grenzgruppe". Die Menschen zeigten sowohl Erkrankungen, die mit Psychosen als auch mit Neurosen zusammenhingen, so dass der Begriff damals für passend gehalten wurde.