Die Chocolate Hills sind eine geologische Formation in der Provinz Bohol auf den Philippinen. Es gibt mindestens 1.260 Hügel (und vielleicht noch mehr), die sich über eine Fläche von mehr als 50 Quadratkilometern (20 Quadratmeilen) erstrecken. Sie sind mit grünem Gras bedeckt, das während der Trockenzeit braun wird (wie Schokolade), daher der Name.

Die Chocolate Hills sind eine berühmte Touristenattraktion von Bohol. Sie sind auf der Flagge und dem Siegel der Provinz als Naturattraktionen der Provinz vermerkt. Sie stehen auf der Liste der philippinischen Tourismusbehörde über touristische Ziele auf den Philippinen. Sie wurden zum dritten Nationalen Geologischen Denkmal des Landes erklärt und zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes vorgeschlagen.

Die Chocolate Hills sind kegelförmige Karsthügel, ähnlich denen in den Kalksteinregionen von Slowenien, Kroatien, dem nördlichen Puerto Rico und der Provinz Pinar del Río, Kuba. Sie begannen wahrscheinlich als Korallen, die vor etwa zwei Millionen Jahren in einem warmen, flachen Meer wuchsen. Die Hügel bestehen aus sandigen bis abrasiven marinen Kalksteinen. Diese Kalksteine enthalten reichlich Fossilien von Foraminiferen, Korallen, Muscheln und Algen. Diese kegelförmigen Hügel sind durch Kalkstein entstanden, der sich in Niederschlägen und Grundwasser auflöst. Es gab Erosion durch Flüsse und Bäche, nachdem sie über den Meeresspiegel gehoben wurden. Die Hügel sind durch flache Ebenen getrennt und weisen zahlreiche Höhlen und Quellen auf. Die Chocolate Hills sind ein bemerkenswertes Beispiel für eine konische Karsttopographie.