Der Cotton Club war in den 1920er und 30er Jahren ein Nachtclub in New York City. 1923 bis 1935 war er der erste in der Nachbarschaft von Harlem an der 142nd St & Lenox Ave. Dann war er für eine kurze Zeit von 1936 bis 1940 im Theaterbezirk Midtown. Der Club war ein großer Erfolg in der amerikanischen Prohibitionsära.
Der Club hatte für seine Kunden nur weiße Gäste, aber viele der besten schwarzen Entertainer und Jazzmusiker der Epoche waren dort vertreten. Zu den Stars gehörten (Musiker) Cab Calloway, Andrew Preer, Fletcher Henderson, Duke Ellington, Jimmie Lunceford, Louis Armstrong, Count Basie, Fats Waller - (Sänger) Adelaide Hall, Lottie Gee, Ethel Waters, Avon Long, Aida Ward, Edith Wilson, die Dandridge Sisters, Avis Andrews, der Will Vodery Choir, die Berry Brothers, Nina Mae McKinney, Billie Holiday, Lena Horne und (Tänzer) Bill Robinson, die Nicholas Brothers, Stepin Fetchit, Butterbeans und Suzy, Earl Snakehips Tucker und Evelyn Welch.
Während seiner Blütezeit diente der Cotton Club als angesagter Treffpunkt mit regelmäßigen sonntäglichen "Celebrity Nights", zu denen prominente Gäste wie Jimmy Durante, George Gershwin, Sophie Tucker, Paul Robeson, Al Jolson, Mae West, Richard Rodgers, Irving Berlin, Eddie Cantor, Fanny Brice, Langston Hughes, Judy Garland, Moss Hart und Bürgermeister Jimmy Walker u.a. kamen.
Der Klub wurde von Boxweltmeister Jack Johnson gegründet, 1923 jedoch von dem in Yorkshire geborenen Gangster Owney Madden übernommen. Johnson blieb weiterhin als Manager tätig.


