Dementia praecox ist ein Begriff, den Bénédict Augustin Morel erstmals 1860 verwendete, um den Zustand eines Teenagers zu beschreiben, der sich aus der Gesellschaft zurückzog und begann, ähnliche Symptome wie bei einer Demenz zu zeigen. Demenz ist eine psychische Erkrankung, die vor allem bei alten Menschen auftritt.
Emil Kraepelin verwendete diesen Begriff zur Beschreibung und stellte ihn der psychischen Erkrankung namens Bipolare Störung gegenüber. Menschen mit einer bipolaren Störung haben oft Episoden, in denen sie normal erscheinen, was Menschen mit Demenz praecox nicht tun.
Diese Theorie konnte nicht bewiesen werden. Eugen Bleuler sagte 1911, dass Dementia praecox eigentlich Schizophrenie sei. Das Wort Schizophrenie war vor 1925 nicht weit verbreitet.

