Die Furcula ("kleine Gabel" auf lateinisch) wird allgemein als Querlenker bezeichnet. Es handelt sich um einen gegabelten Knochen bei Vögeln und einigen ausgestorbenen Dinosauriern.

Es handelt sich um eine Strebe zwischen den Schultern eines Vogels und verbindet sich mit jedem der Schulterblätter (Scapulae) des Vogels. Eine Strebe ist eine Struktur, die auf ihrer Länge einer Kompression (Zusammenschieben) widersteht.

Sie entsteht durch die Verschmelzung der beiden Schlüsselbeine (Schulterblätter). Bei Vögeln besteht seine Hauptfunktion darin, das Brustkorbskelett zu stärken, um den Kräften des Fluges standzuhalten.

Röntgenfilme von Staren im Flug haben gezeigt, dass sich die Furcula ausdehnt, wenn die Flügel nach unten gezogen werden, und wieder zurückschnappt, wenn sie angehoben werden. Die Furcula speichert wie eine Feder einen Teil der Energie, die bei der Kontraktion der Brustmuskeln entsteht. Dann gibt sie die Energie während des Aufwärtsschlags wieder ab, wenn die Furcula in die normale Position zurückschnellt. Dies wiederum zieht die Schultern zur Körpermittellinie hin.

Überraschenderweise ist die Furcula zum Fliegen nicht unbedingt notwendig, und es gibt eine Reihe von Vögeln, die gut fliegen können, aber eine reduzierte oder gar keine Furcula haben.

Mehrere Gruppen von Theropoda-Dinosauriern hatten Furkulae.