Globuläre Proteine sind eine häufige Proteinart.
Sie sind eine von drei Arten von Proteinen. Die anderen sind Faser- und Membranproteine.
Ihre Struktur ist ein Ergebnis der Proteinfaltung. Sie bestehen aus Polypeptidketten, die zu einer kompakten Kugelform gefaltet sind.
Sie sind in Wasser löslich aufgrund der hydrophilen ("wasserliebenden") Seitenketten, die von der Außenseite der Moleküle abstehen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei Stoffwechselreaktionen.
Im Gegensatz zu Proteinen, die nur eine strukturelle Funktion haben, können kugelförmige Proteine als:
- Enzyme, indem sie organische Reaktionen katalysieren, die im Organismus unter milden Bedingungen und mit einer großen Spezifität ablaufen. Verschiedene Esterasen erfüllen diese Rolle.
- Boten, die durch die Übermittlung von Nachrichten biologische Prozesse regulieren. Diese Funktion wird durch Hormone, d.h. Insulin usw. übernommen.
- Transporter von anderen Molekülen durch Membranen
- Vorräte an Aminosäuren.
- Die Regulation anderer Moleküle erfolgt ebenfalls durch kugelförmige Proteine und nicht durch faserige Proteine.
- Strukturproteine, z.B. Aktin und Tubulin, die als Monomere kugelförmig und löslich sind, aber zu langen, steifen Fasern polymerisieren.
Zu den globulären Proteinen gehören Myoglobin und Hämoglobin.

