Hormone sind die chemischen Botenstoffe des endokrinen Systems. Hormone sind die Signale, die zusammen mit dem Nervensystem die innere Arbeit des Körpers regulieren. Jeder mehrzellige Organismus hat Hormone. Die Zellen, die auf ein bestimmtes Hormon reagieren, haben spezielle Rezeptoren für dieses Hormon. Wenn sich ein Hormon an das Rezeptorprotein anlagert, wird ein Signalmechanismus in Gang gesetzt. Die Zelle oder das Gewebe, das die Nachricht erhält, wird als "Ziel" bezeichnet. Hormone wirken nur auf Zellen, die die richtigen Rezeptoren haben.

Viele verschiedene Arten von Zellen können eine Nachricht senden. Es gibt einige Zellen, deren Hauptaufgabe darin besteht, Hormone herzustellen. Wenn viele dieser Zellen zusammen sind, nennt man sie Drüse. Drüsen sind Gruppen von Zellen, die etwas herstellen und abgeben (außerhalb der Zelle platzieren). Viele Drüsen produzieren Hormone.

"Endokrin" bedeutet, dass die Sekretion direkt in das Blut erfolgt. Die meisten inneren Sekrete stammen aus endokrinen Drüsen. Das entgegengesetzte Wort ist "exokrin", was soviel bedeutet wie "exokrin", d.h. die Sekretion durch einen Gang oder Schlauch. Einige Hormone werden von exokrinen Drüsen produziert, und einige exokrine Sekrete werden außerhalb des Körpers freigesetzt. Schweissdrüsen und Speicheldrüsen sind Beispiele für exokrine Drüsen, deren Produkte ausserhalb des Körpers freigesetzt werden.

Die erste Entdeckung eines Hormons wurde 1902 gemacht. Das Hormon war Sekretin. Das Wort "Hormon" wurde erstmals 1905 verwendet.