Das olfaktorische System ist das sensorische System, das für den Geruchssinn oder den Geruchssinn verwendet wird.

Die meisten Säugetiere und Reptilien haben zwei Teile ihres Geruchssystems.

  1. Es gibt ein Hauptgeruchsystem, das flüchtige, in der Luft befindliche Substanzen erkennt.
  2. Es gibt ein sekundäres oder Zubehörsystem. Das akzessorische olfaktorische System nimmt auf Flüssigkeit basierende Reize wahr. Das Verhalten deutet darauf hin, dass es sich bei den vom akzessorischen olfaktorischen System erfassten Reizen am häufigsten um Pheromone handelt.

Das olfaktorische System wird oft ähnlich wie das gustatorische System (Geschmackssystem) gesprochen. Beide sind chemosensorische Sinne. Sie wandeln chemische Signale in Nervenimpulse um, die im Gehirn in Wahrnehmungen umgesetzt werden.

Der Teil des Gehirns, der sich mit dem Riechen beschäftigt, ist das Rhinencephalon, ein kleiner Teil im menschlichen Gehirn, aber viel wichtiger bei anderen Wirbeltieren. Der piriformer Kortex ist wahrscheinlich das Gebiet, das am engsten mit der Identifizierung des Geruchs in Verbindung gebracht wird. Die mediale Amygdala ist an sozialen Funktionen wie Paarung und Erkennen von Tieren derselben Art beteiligt. Der entorhinale Kortex verbindet Gerüche mit Erinnerungen. Die genauen Funktionen dieser höheren Bereiche werden noch erforscht.

Linda B. Buck und Richard Axel erhielten 2004 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Arbeiten über das Riechsystem. Durch die Analyse der Ratten-DNA schätzten sie, dass es im Säugetiergenom etwa eintausend verschiedene Gene für Geruchsrezeptoren gibt.