Die Ringe des Jupiters sind eine Anzahl von Ringen, die den Planeten Jupiter umkreisen. Nach den Ringen um Saturn und Uranus war dies die dritte Gruppe von Ringen, die im Sonnensystem gefunden wurde. Die Ringe sind von der Erde aus sehr schwer zu sehen und erfordern die leistungsfähigsten Teleskope. Sie wurden erst entdeckt, als die Raumsonde Voyager 1 den Planeten 1979 besuchte. Die Raumsonde Galileo führte in den 1990er Jahren weitere Studien durch. Das Hubble-Weltraumteleskop und große Erdteleskope haben in letzter Zeit Informationen geliefert.

Das Ringsystem ist schwach und besteht hauptsächlich aus Staub. Es besteht aus vier Hauptteilen: einem dicken inneren Ring, dem so genannten "Halo"-Ring, einem hellen, aber sehr dünnen "Hauptring" und zwei äußeren, breiten, schwachen "hauchdünnen" Ringen. Diese hauchdünnen Ringe bestehen aus Staub von den Monden Amalthea und Thebe und wurden nach ihnen benannt. Sie sind als hauchdünne Ringe bekannt, weil sie durchsichtig sind, oder "durchsichtig".