Die Schlacht von Okinawa war eine große Schlacht des Zweiten Weltkriegs. Sie fand auf der InselOkinawa in den Ryukyu-Inseln (südlich der vier großen Inseln Japans) statt. Die Schlacht fand zwischen den Streitkräften des Kaiserreichs von Japan und den Alliierten statt. Es war nach der Schlacht in der Normandie die zweitgrößte Amphibienschlacht (vom Meer zu Land) des Zweiten Weltkriegs. Es war auch eine der längsten Schlachten der Geschichte, von April bis Juni 1945. Die Alliierten gewannen die Schlacht und besetzten Okinawa. Heute ist Okinawa japanisches Territorium, aber es gibt dort immer noch amerikanische Militärstützpunkte.
Die Schlacht von Okinawa gilt als die letzte große Schlacht des Zweiten Weltkriegs. Die Amerikaner planten die Operation Downfall, die Invasion der vier großen Inseln Japans. Dies ist nie geschehen, da die Japaner nach dem amerikanischen Einsatz der Atombombe im August 1945 kapitulierten (zuerst in Hiroshima und ein zweites Mal in Nagasaki) und die Sowjetunion Japan den Krieg erklärte.
Die Schlacht wurde von den Einwohnern von Okinawa auf Englisch "Typhoon of Steel" und "tetsu no ame", "tetsu no bōfū" genannt, was soviel bedeutet wie "Regen aus Stahl" und "heftiger Wind aus Stahl", da bei dieser Schlacht sehr heftig mit Kanonen und Bomben geschossen wurde.
Bei einigen Schlachten, wie z.B. der Schlacht von Iwo Jima, waren keine Zivilisten anwesend, aber auf Okinawa gab es eine große Zivilbevölkerung. Die Zahl der in der Schlacht getöteten oder verletzten Zivilisten betrug mindestens 150.000. In den USA gab es 18.900 Tote oder Vermisste und 53.000 Verletzte, mehr als das Doppelte der bei Iwo Jima und Guadalcanal zusammengenommen getöteten Soldaten. Mehrere tausend Soldaten, die nach Beendigung der Schlacht an Wunden und anderen Ursachen starben, sind nicht eingeschlossen. Etwa ein Drittel der Zivilbevölkerung der Insel wurde getötet.
Es wurden etwa 100.000 japanische Soldaten getötet und 7.000 gefangen genommen. Einige der Soldaten begingen Seppuku oder sprengten sich einfach mit Granaten in die Luft. Einige der Zivilisten, die von der japanischen Propaganda überzeugt waren, dass die Amerikaner Barbaren seien, die den Gefangenen Schreckliches antaten, töteten ihre Familien und sich selbst, um der Gefangennahme zu entgehen.
1945 bezeichnete WinstonChurchill die Schlacht als "eine der intensivsten und berühmtesten der Militärgeschichte".





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