Die zehn Gebote im Deuteronomium Kapitel 5: Verse 1-22 NKJV
5 Und Mose rief ganz Israel und sprach zu ihnen: "Höre, o Israel, die Satzungen und Gerichte, die ich heute in deiner Anhörung spreche, damit du sie kennen lernst und dich genau an sie hältst. 2 Der Herr, unser Gott, hat mit uns am Horeb einen Bund geschlossen. 3 Diesen Bund hat der Herr nicht mit unseren Vätern geschlossen, sondern mit uns, mit denen, die heute hier sind, mit uns allen, die wir leben. 4 Der Herr sprach mit Ihnen von Angesicht zu Angesicht auf dem Berg aus der Mitte des Feuers. 5 Ich stand damals zwischen dem Herrn und euch, um euch das Wort des Herrn zu verkünden; denn ihr habt euch vor dem Feuer gefürchtet, und ihr seid nicht auf den Berg gestiegen. Er sagte:
6 'Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt hat.
7 'Du sollst keine anderen Götter vor mir haben.
8 "Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen - kein Bildnis von irgendetwas, das oben im Himmel oder unten in der Erde oder im Wasser unter der Erde ist; 9 du sollst dich nicht vor ihnen verneigen und ihnen nicht dienen. Denn Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Missetat der Väter an den Kindern heimsucht bis in die dritte und vierte Generation derer, die Mich hassen, 10 aber Barmherzigkeit an Tausenden zeigt, an denen, die Mich lieben und Meine Gebote halten.
11 "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht vergeblich annehmen, denn der Herr wird denjenigen nicht schuldlos halten, der seinen Namen vergeblich annimmt.
12 'Halte den Sabbattag ein, um ihn heilig zu halten, wie der Herr, dein Gott, dir geboten hat. 13 Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, 14 aber der siebte Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Am Sabbat sollst du nicht arbeiten: du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Knechtin, noch dein Ochse, noch dein Esel, noch irgendeines von deinen Rindern, noch dein Fremder, der in deinen Toren ist, damit dein Knecht und deine Knechtin so gut ruhen wie du. 15 Und denk daran, daß du ein Sklave im Lande Ägypten warst und der Herr, dein Gott, dich von dort mit starker Hand und ausgestrecktem Arm herausgeführt hat; darum hat der Herr, dein Gott, dir geboten, den Sabbattag zu halten.
16 'Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie der Herr, dein Gott, dir geboten hat, damit deine Tage lang sind und es dir gut geht in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.
17 'Du sollst nicht morden.
18 "Sie dürfen nicht mit dem Ehepartner einer anderen Person Ehebruch begehen.
19 'Du sollst nicht stehlen.
20 "Du sollst nicht falsches Zeugnis gegen deinen Nächsten ablegen.
21 "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib; und du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, seinen Acker, seinen Knecht, seine Magd, seinen Ochsen, seinen Esel und alles, was deinem Nächsten gehört".
22 "Diese Worte sprach der Herr zu eurer ganzen Versammlung auf dem Berg aus der Mitte des Feuers, der Wolke und der dichten Finsternis mit lauter Stimme, und er fügte nichts mehr hinzu. Und Er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.