Ein Förster schläft unter einem Baum. In der Nähe spielt eine junge Füchsin (hier bedeutet Füchsin Baby Fuchs). Sie fängt beinahe einen Frosch, aber der Frosch springt weg und landet auf der Nase des Försters. Der Förster wacht auf und sieht die kleine Füchsin spielen. Er fängt die Füchsin und nimmt sie mit nach Hause. Er gibt ihr einen Namen: "Scharfe Ohren".
Sharp-Ears ist unglücklich im Försterhaus. Auf dem Hof ist sie mit einem Seil gefesselt. Die Hennen necken sie immer wieder, und der Hund ist langweilig. Eines Tages sagt sie den Hennen, dass es dumm sei, wenn sie auf dem Hof bleiben und vom Hahn herumkommandiert werden. Sie sagt ihnen, sie sollten in die Freiheit fliegen. Sie tut so, als würde sie sterben, springt dann auf und beginnt, sie zu fangen. Als die Frau des Försters herauskommt, beißt sie mit ihren scharfen Ohren das Seil durch und verschwindet im Wald.
Sie findet eine schöne Siedlung (Dachsloch), in der ein Dachs lebt. Sie will selbst dort leben, also jagt sie den Dachs aus seinem Haus. In einer Winternacht trinkt der Förster im Gasthaus. Er ärgert den Pfarrer und den Schulmeister, weil sie niemanden gefunden haben, den sie lieben können. Diese wiederum hänseln den Förster, weil er die Füchsin freigelassen hat. Der Schulmeister beginnt, nach Hause zu gehen. Er ist betrunken. Er sieht die Füchsin, die ihn an seine frühere Geliebte erinnert, aber er ist zu betrunken, um sie zu fassen.
Scharfe Ohren trifft auf einen hübschen jungen männlichen Fuchs namens Goldskin. Die beiden verlieben sich ineinander. Als sie merkt, dass sie schwanger ist, heiraten der Fuchs und die Füchsin. Der Specht ist der Priester, der sie heiratet. Die Jungen (Fuchsbabys) werden im Frühling geboren.
Der Förster sucht noch immer im Wald nach Spitzohren. Eines Tages findet er einen toten Hasen. Der Wilderer überredet den Förster, eine Falle zu stellen, weil er glaubt, dass Spitzohren zurückkommen und den Hasen fressen wird. Die Jungen kommen an und spielen in der Nähe der Falle. Sharp-Ears merkt, dass der Wilderer versucht, sie zu fangen. Sie reizt ihn grausam und fordert ihn auf, sie zu töten. Er schießt mit seinem Gewehr auf sie, dann ist er sehr traurig.
Einige Zeit später schläft der Förster unter einem Baum. Er wacht auf, als ein Frosch auf seiner Hand landet. Er sieht eine junge Füchsin vor sich spielen. Er sagt dem Jungtier, dass es genau wie seine Mutter aussieht. Er greift nach ihr und fängt stattdessen einen Frosch. Er lässt ihn los. Ihm wird klar, dass das Leben weitergehen muss.