In seinen Meditationen über die erste Philosophie (1641) wandte Descartes seine wissenschaftliche Methode an, um philosophische Fragen zu untersuchen. Er argumentierte gegen den Skeptizismus (die Ansicht, dass die Welt nicht real sei und nicht existiere).
Er fand heraus, dass er selbst real sein (existieren) muss, weil er fühlte, dass er dachte; und wenn er dachte, dann muss er real sein. Denn wenn er nicht real wäre, wie würde er dann dieses Gefühl haben, dass er denkt? Er verkürzte diese Sichtweise, indem er auf Lateinisch sagte: "Cogito ergo sum", was "Ich denke, also bin ich" bedeutet.
Er dachte auch, er könne zeigen, dass Gott existiert, so wie er fühlte, dass er dachte. Descartes sagte, dass Gott dasselbe sei wie die Unendlichkeit und dass er die Unendlichkeit klar sehen könne, weil er an jedes größere Objekt denken könne, aber nicht an das größte. Descartes sagte, dass, wenn Gott existiert, dann müsse auch die Welt existieren, da Gott gut sei und uns nicht denken lassen würde, dass die Welt real ist (existiert), wenn sie nicht real wäre.
Schließlich dachte Descartes, dass er, weil er wusste, dass er denkt, aber nur etwas anderes über sich selbst wissen konnte (zum Beispiel, dass er zwei Arme und zwei Beine hatte), weil er wusste, dass Gott existiert, dann muss er aus zwei Dingen bestehen: dem Geist, der denkt, und dem Körper, der unabhängig vom Denken ist, und doch sind sie miteinander vereint. Dies wird "kartesianischer Dualismus" genannt.
Descartes verwendete viele Ideen, die sich auf Platon bezogen, während die meisten Menschen zu dieser Zeit Ideen verwendeten, die sich auf Aristoteles bezogen. Er wird oft als Rationalist bezeichnet, weil er in seinem Kopf nach Antworten auf seine Fragen suchte. Obwohl Descartes den Skeptizismus bekämpfen wollte, ist seine Beschreibung dieses Skeptizismus in den Meditationen sehr berühmt geworden und wird nach ihm oft als kartesianischer Skeptizismus bezeichnet.
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