Salinenkrebse sind kleine Garnelen, die in Salzwasser leben. Salinenkrebse sind Artemia, eine Gattung von aquatischen Krustentieren, die sich seit der Triaszeit äußerlich kaum verändert hat. Sie sind häufig in Salzwasserteichen und Sümpfen anzutreffen und können in Süßwasser nicht sehr lange leben. Artemia meiden die meisten Arten von Raubtieren, wie z.B. Fische, weil sie in Gewässern mit sehr hohem Salzgehalt leben: (25 Teile pro Tausend). Das Optimum für Artemia liegt bei 100 bis 150 Teilen pro Tausend. Die Garnelen werden etwa einen Zentimeter lang. Die Weibchen sind in der Regel größer als die Männchen.

Kreislauf- und Atmungssystem der Salinenkrebse arbeiten zusammen, um zusätzliches Salz aus ihrem Körper zu entfernen und Sauerstoff zu verteilen. Sie atmen durch Kiemen an ihren Füßen. Der aufgenommene Sauerstoff wird durch den Blutkreislauf transportiert. Das Herz pumpt das Blut durch den Körper. Salinenkrebse haben ein Protein namens Hämoglobin im Blut. Dadurch kann der Sauerstoff effizienter zu den Zellen im Körper transportiert werden. Sie benötigen Hämoglobin, da der Sauerstoffgehalt in salzhaltigem Wasser sehr niedrig sein kann. Dann pumpen die Kiemen das überschüssige Salz, Wasser und Kohlendioxid aus dem Körper. Zusätzliches Salz wird durch die exokrinen Drüsen abgepumpt.

Der Körper der Salinenkrebse besteht aus Kopf, Thorax und Abdomen. Ein hartes Exoskelett bedeckt den gesamten Körper. Innerhalb dieses Exoskeletts, das aus Chitin besteht, befindet sich die Muskulatur des Salinenkrebses. Ihre Muskeln sind innen befestigt. Sie bewegen sich durch das Schlagen des Schwanzes und durch die kontinuierliche Bewegung der Beine am Körper entlang.