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Die Frau vom Checkpoint Charlie – Film über Jutta Fleck und Flucht aus der DDR

Die Frau vom Checkpoint Charlie – bewegender Zweiteiler über Jutta Flecks wahre Flucht aus der DDR, ihre Trennung von den Kindern und den unermüdlichen Kampf um Familienzusammenführung.

Die Frau vom Checkpoint Charlie (englisch: The Woman of Checkpoint Charlie) ist ein zweiteiliger Film, der auf einer wahren Begebenheit basiert. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, der die Flucht aus der DDR in den Westen gelingt, die aber von ihren Töchtern getrennt wird. Sechs Jahre lang versucht sie, die ostdeutsche Regierung dazu zu bewegen, ihren Töchtern den Nachzug in die Bundesrepublik Deutschland (Westdeutschland) zu ermöglichen. Der Fernsehfilm wurde erstmals am 28. September 2007 auf dem deutsch-französischen Fernsehsender ARTE ausgestrahlt.

Handlung

Im Mittelpunkt steht die Figur Sara Bender (im Vorbild: Jutta Fleck), gespielt von Veronica Ferres. Nach ihrer Flucht in den Westen muss sie feststellen, dass ihre beiden Töchter in der DDR zurückbleiben. Der Film beschreibt die persönlichen und bürokratischen Hürden, mit denen sie konfrontiert ist: Verhandlungen mit Behörden, mediale Aufmerksamkeit, die psychische Belastung der Familie und das Ringen um rechtliche und politische Wege, um den Nachzug der Kinder zu erreichen. Namen und einige Details wurden für die filmische Umsetzung verändert; im Film heißen die Töchter Silvia und Sabine (kurz "Bine").

Hintergrund und reale Person

Der Film basiert auf dem Leben der Jutta Fleck, die durch ihren persönlichen Einsatz und ihren langen Kampf um die Wiedervereinigung mit ihren Kindern bundesweit bekannt wurde. Ihr Fall steht exemplarisch für zahlreiche Familien, die durch die restriktive Ausreise- und Nachzugspolitik der DDR getrennt wurden. Die Darstellung im Film ist eine dramatisierte Nacherzählung, die persönliche Erlebnisse mit dem gesellschaftlich-politischen Kontext der Zeit verbindet.

Darstellung und Produktion

Veronica Ferres übernahm die Hauptrolle und prägt die Darstellung durch eine emotionale, kämpferische Interpretation der Hauptfigur. Der Film ist als zweiteiliger Fernsehfilm konzipiert und legt den Schwerpunkt auf das Innenleben der Protagonistin sowie auf die institutionellen und politischen Mechanismen, die Familien voneinander trennen können. Für die dramatische Verdichtung wurden reale Ereignisse adaptiert und teilweise fiktionalisiert.

Rezeption und Bedeutung

Die Ausstrahlung löste Diskussionen über die Schicksale getrennter Familien in der DDR aus und erinnerte an die menschlichen Kosten politischer Grenzziehungen. Kritikerinnen und Kritiker hoben die schauspielerische Leistung sowie die emotionale Eindringlichkeit hervor; zugleich wurde die filmische Verknappung und Dramatisierung historischer Details in einzelnen Besprechungen thematisiert. Insgesamt trug der Film dazu bei, das öffentliche Bewusstsein für individuelle Flucht- und Trennungsgeschichten innerhalb der deutschen Teilung zu schärfen.

Hinweis: Der Film dramatisiert eine wahre Geschichte und verändert Namen und einzelne Umstände für die erzählerische Wirkung.

Die Geschichte

Teil 1

Sara Bender lebt seit 1982 mit ihren beiden Töchtern Silvia (11) und Sabine (9) in Erfurt in der DDR (Ostdeutschland). Ihre Mutter äußerte einige Dinge, die die Regierung ihres Landes kritisierten. In einem kommunistischen Land wie der DDR war es eine schlechte Sache, die Regierung zu kritisieren. Aufgrund dessen, was ihre Mutter sagte, wurden ihre Kinder in der Schule schlecht behandelt.

Sara will Peter Koch heiraten, den sie bei der Arbeit kennt. Eine Hochzeit wird arrangiert. Saras Vater lebt in Helmstedt in Westdeutschland. Er reist zur Hochzeit seiner Tochter, verunglückt aber unterwegs auf der Autobahn und wird dabei schwer verletzt. Die Hochzeit wird verschoben. Sara will ihren Vater im Krankenhaus in Westdeutschland besuchen, aber die Regierung der DDR erlaubt ihr die Reise wegen ihrer kritischen Äußerungen nicht. Ihr Vater stirbt. Sara bittet immer noch um die Erlaubnis, ihr Land verlassen zu dürfen, aber sie darf nicht gehen, und bei der Arbeit wird es ihr schwer gemacht.

Sie versucht, mit ihren beiden Töchtern aus der DDR zu fliehen. Es gelingt ihnen, nach Rumänien zu gelangen, und sie wollen nach Jugoslawien, aber sie werden von der ostdeutschen Geheimpolizei (Stasi) gefasst. Die Stasi wusste, dass sie versuchen würden zu fliehen, weil sie geheime Mikrofone in Saras Wohnung angebracht hatten, damit sie alles hören konnten, was gesagt wurde. Sara und die Kinder werden nach Ost-Berlin zurückgebracht. Auf dem Flughafen werden die Kinder von ihrer Mutter getrennt. Sie werden in ein Kinderheim in Dresden gebracht. Sara wird in eine Polizeizelle eingesperrt. Ihr Freund Peter, den sie heiraten wollte, entpuppt sich als auf der Seite der Stasi. Er arbeitet gegen sie. Sara wird zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Teil 2

Nach zwei Jahren Gefängnis wird Sara aus dem Gefängnis entlassen, dank der westdeutschen Regierung, die die DDR für ihre Freilassung bezahlte und sie in den Westen kommen ließ. Noch immer darf sie ihre beiden Töchter nicht sehen, die zu einer Pflegefamilie geschickt worden waren, die der kommunistischen Regierung gegenüber loyal war. Sara wird dazu gebracht, Papiere zu unterschreiben, die eigentlich bedeuten, dass sie kein Recht mehr hat, ihre Töchter zu sehen.

Sara kann es nicht ertragen, ohne ihre Töchter im Westen zu sein. Sie fängt sofort an, die DDR anzuflehen, ihre Töchter nachkommen zu lassen, aber nichts geschieht. Selbst die westdeutsche Regierung hilft ihr nicht, weil sie aus politischen Gründen keine schlechten Beziehungen zur DDR in Ost-Berlin aufbauen will.

Sara ist der Meinung, dass die einzige Möglichkeit, jemanden auf sie aufmerksam zu machen, darin besteht, Publicity zu bekommen. Hilfe bekommt sie von dem Journalisten und Fotografen Richard Panter. Sie steht am Checkpoint Charlie, dem Ort in der Mitte Berlins, an dem Ausländer von der einen Seite der geteilten Stadt auf die andere Seite gelangen konnten. Sie trägt ein großes Schild mit der Aufschrift: "Gebt mir meine Kinder zurück! Richard fotografiert und lässt Zeitungen auf der ganzen Welt drucken. Das gefällt der DDR-Regierung überhaupt nicht. Sie schickt Agenten, um sie zu bedrohen. Sie wird sogar auf der Straße angegriffen und verwundet, und man sagt ihr, dass sie beim nächsten Mal getötet wird, wenn sie ihren Wahlkampf fortsetzt. Sogar die BRD (Westdeutschland) bittet sie, ihren Wahlkampf zu stoppen, weil er schlecht für die internationalen Beziehungen sei.

Doch Sara hört nicht auf. Es gelingt ihr, mit ihren Kindern Kontakt aufzunehmen, indem sie Briefe und Nachrichten auf Kassetten schmuggelt. Die Mädchen sind richtig aufgemuntert und glauben, dass sie bald zu ihrer Mutter in den Westen gehen können. Aber es wird keine Erlaubnis erteilt.

Sara reist zu einer Konferenz in Helsinki, wo sie mit Hans-Dietrich Genscher, dem westdeutschen Außenminister, sprechen will (der Film ist hier etwas anders als das, was wirklich passiert ist). Sie wird in einem Auto von Männern mitgenommen, die sagen, sie würden sie zu Genscher bringen, aber es sind Stasi-Agenten, die sie in einen Wald bringen, um sie zu ermorden, aber es gelingt ihr, zu entkommen.

Ihren beiden Töchtern wird erzählt, dass ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen sei, aber das ist eine Lüge. Die Kinder sehen zufällig, wie ihre Mutter in einer Fernsehnachrichtensendung demonstriert. Ihnen wird klar, dass sie noch am Leben ist. Ihre Pflegeeltern finden auf einer Kassette eine Aufnahme, auf der die Mädchen die DDR-Regierung kritisiert haben. Sie werden hart bestraft.

Am Ende hat ihre Pflegemutter Mitleid mit ihnen und hilft mit, die DDR-Regierung davon zu überzeugen, die Kinder gehen zu lassen. Sie werden mit ihrer Mutter in West-Berlin wiedervereint.

Fragen und Antworten

F: Wie lautet der Name des Films?

A: Der Film heißt Die Frau vom Checkpoint Charlie (Englisch: The Woman of Checkpoint Charlie).

F: Wovon handelt die Geschichte?

A: Die Geschichte handelt von einer Frau, der die Flucht aus Ostdeutschland nach Westdeutschland gelingt, die aber von ihren Kindern getrennt wird. Sie verbringt dann sechs Jahre damit, die ostdeutsche Regierung dazu zu bringen, ihren Töchtern zu erlauben, zu ihr nach Westdeutschland zu kommen.

F: Basiert der Film auf einer wahren Geschichte?

A: Ja, er basiert auf einer wahren Geschichte.

F: Wann wurde der Film zum ersten Mal gezeigt?

A: Er wurde erstmals am 28. September 2007 auf dem deutsch-französischen Fernsehsender ARTE ausgestrahlt.

F: Wie hieß die Frau im wirklichen Leben?

A: Im wirklichen Leben hieß die Frau Jutta Fleck. Im Film heißt sie Sara Bender.

F: Wie hießen ihre Kinder im wirklichen Leben?

A: Ihre Kinder hießen Claudia und Beate. Im Film heißen sie Silvia und Sabine (oder "Bine" - sprich "BEE-ne" - kurz).

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AlegsaOnline.com Die Frau vom Checkpoint Charlie – Film über Jutta Fleck und Flucht aus der DDR

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