Erdhörnchen sind Murmeltiere. Das sind kleine Nagetiere, Eichhörnchen, die auf und im Boden leben.

Die meisten von ihnen leben in den Bergen, wie in der Sierra Nevada oder in den Alpen. Murmeltiere machen Löcher in den Boden. Sie leben in Erdlöchern, unterirdisch. Sie halten Winterschlaf, d.h. sie schlafen den Winter über. Murmeltiere sind sehr gesellige Tiere. Sie gruppieren sich leicht zusammen. Sie kommunizieren auch gerne miteinander, mit Pfeifen, besonders wenn sie Gefahr spüren.

Sie variieren in Größe und Gewohnheiten. Die meisten sind in der Lage, sich auf die Hinterbeine zu erheben und über längere Zeiträume bequem aufrecht zu stehen. Auf diese Weise halten sie nach Raubtieren Ausschau. Sie neigen mehr zum Zusammenleben als andere Eichhörnchen, und viele leben in Kolonien mit komplexen sozialen Strukturen. Die meisten Marmotini sind eher kurzschwänzige und große Eichhörnchen. Das Alpenmurmeltier (Marmota marmota) ist mit 53-73 cm Länge und einem Gewicht von 5-8 kg das größte lebende Mitglied der Sciuridae.

Viele Historiker vermuten, dass Murmeltiere und nicht Ratten die Überträger der Beulenpestepidemien im Mittelalter waren.