Der indische Subkontinent ist ein Begriff, der hauptsächlich für die vom Indischen Ozean umgebene geografische Region verwendet wird: Bangladesch, Bhutan, Indien, Malediven, Nepal, Pakistan und Sri Lanka.
Der Subkontinent war einst Teil von Gondwana, dem alten südlichen Superkontinent. Geologisch gesehen ist der Ursprung des Himalaya der Einschlag der indischen tektonischen Platte, die sich mit 15 cm pro Jahr nordwärts bewegt, um vor etwa 40-50 Millionen Jahren langsam auf den eurasischen Kontinent aufzuschlagen. Die Bildung des Himalaya-Bogens ergab sich, da das leichtere Gestein des damaligen Meeresbodens leicht in die Berge emporgehoben wurde. Eine oft zitierte Tatsache, die zur Veranschaulichung dieses Prozesses herangezogen wird, ist, dass der Gipfel des Mount Everest aus marinem Kalkstein besteht.
Vor etwa 50 Millionen Jahren hatte diese sich schnell bewegende Platte den Tethys-Ozean vollständig verschlossen. Die Existenz der Tethys wurde durch Sedimentgesteine, die sich auf dem Meeresboden ablagerten, und durch die Vulkane, die ihre Ränder säumten, nachgewiesen. Da diese Sedimente leicht waren, zerfielen sie zu Gebirgsketten, anstatt auf den Boden zu sinken. Die indische Platte bewegt sich immer noch horizontal unter dem tibetischen Plateau, was das Plateau zwingt, sich nach oben zu bewegen.
Die indisch-australische Platte bewegt sich immer noch mit 67 mm pro Jahr, und in den nächsten 10 Millionen Jahren wird sie etwa 1.500 km nach Asien wandern. Etwa 20 mm pro Jahr der indisch-asiatischen Konvergenz werden durch den Schub entlang der Südfront des Himalaya absorbiert. Dies führt dazu, dass der Himalaja um etwa 5 mm pro Jahr ansteigt, was ihn geologisch aktiv macht. Die Bewegung der indischen Platte in die asiatische Platte führt von Zeit zu Zeit auch zu Erdbeben.


