Die scheinbare Helligkeit (m) eines Himmelsobjekts ist eine Zahl, die seine Helligkeit aus der Sicht eines Beobachters auf der Erde misst. Je heller ein Objekt erscheint, desto niedriger ist sein Helligkeitswert (d.h. umgekehrte Beziehung). Die Sonne ist bei einer scheinbaren Helligkeit von -27 das hellste Objekt am Himmel.
Die Magnitude ist ein logarithmisches Maß. Sie wird in einer bestimmten Wellenlänge oder einem Durchlassbereich gemessen, normalerweise in optischen oder Nah-Infrarot-Wellenlängen. Ein Vollmond hat die Magnitude -13 und der hellste Planet Venus misst -5. Die hellsten von Menschenhand geschaffenen Objekte, die Iridium-Fackeln, liegen bei -9 und die Internationale Raumstation misst -6.

