Karl der Große

Karl der Große (lateinisch: Carolus Magnus, englisch: Karl der Große, deutsch: Karl der Große, niederländisch: Karel de Grote) (ca. 2. April 748 - 28. Januar 814) war der König der Franken und der erste Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Er wurde am Weihnachtstag, 800, zum Kaiser gekrönt. Er war der ältere Sohn von König Pippin III. aus der karolingischen Dynastie. Als Pippin starb, regierten Karl der Große und sein Bruder Carloman gemeinsam. Als Carloman 771 starb, wurde Karl der Große der einzige Herrscher der Franken.

Karl der Große und Papst Adrian I.
Karl der Große und Papst Adrian I.

Tod

Die Politik und die Pläne Karls des Großen scheiterten, was zu einem geringen Selbstwertgefühl führte. Seine letzten Jahre verbrachte er in tiefer Depression im Bett. Er starb im Jahr 814 und hinterließ sein Königreich seinem einzigen Sohn, Ludwig dem Frommen. Die Nachkommen Karls des Großen werden Karolinger genannt. Seine Familienlinie starb in Deutschland im Jahr 911 und in Frankreich im Jahr 987 aus.

Schlachten und Kampagnen

  • Sächsische Kriege. Die Sächsischen Kriege, auch Sächsischer Krieg oder Sächsischer Aufstand genannt, waren die Feldzüge und Aufstände der dreiunddreißig Jahre seit 772, als Karl der Große zum ersten Mal Sachsen mit der Absicht der Eroberung betrat,

Leben

Die Franken - eines der germanischen Völker, die ihre Heimat über den Rhein in das auseinanderfallende Römische Reich verlegt hatten - waren bis zum Jahr 700 die Herrscher Galliens und eines großen Teils der Germanien östlich des Rheins. Sie schützten auch das Papsttum und den römisch-katholischen Glauben. Als ihr König Pepinder Kurze starb, wurden seine Söhne, Karl der Große und Karlovan, auserwählt, das Königreich zu teilen. Sie teilten es in zwei Teile: die eine Hälfte für Karl den Großen und die andere für Karl von Assisi. Karl der Kurze starb am 4.Dezember 771 und hinterließ Karl den Großen als Führer des gesamten fränkischen Königreichs.

Er war ab 768 König der Franken und ab 774 König der Langobarden. Er wurde am Weihnachtstag von Papst Leo III. im Jahr 800 in Rom zum Kaiser Augustus (Kaiser) gekrönt, der das Heilige Römische Reich begründete, von dem man sich eine Art zweites Weströmisches Reich erhoffte (während die Byzantiner in Konstantinopel noch das Oströmische Reich aufrechterhielten). Mit vielen Kriegen breitete Karl der Große sein Reich über weite Teile Westeuropas aus.

Karl der Große hat im Laufe seiner Regierungszeit in vielen Kriegen gekämpft. Er ist dafür bekannt, dass er in jedem der dreißig Kriegsjahre und in den 18 Schlachten, in denen er gekämpft hat, sein Schwert, "Joyeuse", benutzt hat. Ihm gelang es schließlich auch, Sachsen zu erobern, was dem römischen Kaiser Augustus 800 Jahre zuvor nicht gelang. Es gelang ihm, die Sachsen zum katholischen Christentum zu bekehren. Er ließ auch viele Schulen bauen, damit sein Volk lernen konnte. Er tötete aber auch Tausende von Menschen, die sich nicht bekehren konnten.


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