In der Musik wird das Wort Messe für ein Musikstück verwendet, das von einem Chor gesungen wird. Die römisch-katholische, anglikanische und lutherische Kirche verwenden dieses Wort. Es gibt zwei sehr breite Arten von Messen: Diejenigen, die das Ordinarium verwenden, sind nicht an den Kirchenkalender gebunden, sondern verwenden das ganze Jahr über die gleichen Stücke (und Wörter). Das Proper umfasst die Teile der Messe, die im Laufe des Jahres variieren. Zu Beginn wurden die Messen in Latein oder Griechisch gesungen. Beispiele für Messen, die nicht auf Englisch abgehalten wurden, sind die Deutsche Messe von Franz Schubert oder Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms.

Die gewöhnlichen Worte, die vertont werden, sind als das Gewöhnliche bekannt. Dies sind die Worte des Gottesdienstes, die jeden Tag gleich sind. Das Ordinarium besteht aus fünf Teilen: Kyrie (Herr erbarme dich unser....), Gloria (Ehre sei dir....), Credo (Ich glaube an Gott den Vater....), Sanctus (Heilig, Heilig, Heilig....) und Agnus Dei (O Lamm Gottes...).

Die Worte der Messe, die nicht aus dem Ordinarium stammen, nennt man das Proper. Dies sind Worte, die sich im Gottesdienst von Tag zu Tag ändern können. Das Proper besteht aus Introitus, Graduale, Alleluja, Traktat, Offertorium und Abendmahl. Es gibt auch einige Wörter, die für bestimmte Festtage besonders sind.

In der Zeit der Renaissance vertonten Kirchenkomponisten die Worte der Ordentlichen Messe. Diese Musik war in der Regel mehrstimmig: die verschiedenen Teile des Chores (Sopran, Alt, Tenor und Bass) hatten alle musikalische Linien, die die Melodie teilten und von gleicher Bedeutung waren. Die Worte des Proper wurden nicht zu einer besonderen Musik komponiert. Sie wurden zu Cantus plainchant gesungen.

In den letzten zwei Jahrhunderten haben viele Komponisten Messen geschrieben, die nicht für den Gottesdienst gedacht waren: Sie sind als Konzertstücke geschrieben. Einige von ihnen sind recht lang und füllen ein ganzes Konzertprogramm aus. Einige der berühmtesten Messen sind die von Bach, Mozart, Beethoven, Schubert, Berlioz, Dvořák, Verdi, Bruckner, Fauré und Vaughan Williams.