Häutung

Häutung (oder Mauser) ist die Art und Weise, in der ein Tier routinemäßig einen Teil seines Körpers (normalerweise die äußere Schicht oder Hülle) zu bestimmten Jahreszeiten oder an bestimmten Punkten seines Lebenszyklus abstößt. Die Mauser ist auch als Häutung, Häutung oder bei einigen Arten als Ekdyse bekannt.

Die Häutung kann die Epidermis (Haut) sowie Haare, Fell, Wolle oder andere äußere Schichten betreffen. Bei einigen Arten können auch andere Körperteile abgeworfen werden, z. B. Flügel bei einigen Insekten. Beispiele hierfür sind alte Federn bei Vögeln, alte Haare bei Säugetieren (insbesondere Hunden und anderen Canidae), alte Haut bei Reptilien und das gesamte Exoskelett bei Arthropoden.

Ein Neufundlandhund, der neben seinem ausgekämmten Haar liegt.
Ein Neufundlandhund, der neben seinem ausgekämmten Haar liegt.

Ecdysis

Bei Arthropoden, wie Insekten, Spinnentieren und Krebstieren, ist die Häutung die Ablösung des Exoskeletts (oder der Schale).

Dieser Häutungsprozess wird Ecdysis genannt. Sie ist das bestimmende Merkmal einer ganzen Gruppe von Wirbellosen, der Gruppe der Ecdysozoa. Zu dieser Gruppe gehören die Gliederfüßer, Nematoden, Samtwürmer, Rosshaarwürmer, Rädertiere, Bärtierchen und Cephalorhyncha. Da die Nagelhaut dieser Tiere oft ein unelastisches Exoskelett bildet, wird sie während des Wachstums abgeworfen und es bildet sich eine neue, größere Hülle. Unter den Fossilien verwendeten Trilobiten und Eurypterida die Ekdyse.

Die Ekdyse ist Teil des gesamten Metamorphoseprozesses. Die verschiedenen Stadien (genannt "Instare") und die Entwicklung neuer "Apparate" (wie Sinnesorgane) sind notwendig, wenn das Lebewesen von einer Form in eine andere übergeht. Das neue Exoskelett ist anfangs weich, härtet aber nach der Häutung des alten Exoskeletts aus.

Häutungsphase einer Libelle, der Southern Hawker

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