Photovoltaische Solarpaneele gibt es in vielen verschiedenen Spannungsbereichen. Die gebräuchlichsten sind 12 Volt, 24 Volt und 48 Volt. Wie Batterien können mehrere Solarpaneele zusammengeschaltet werden, um höhere Spannungen zu erzeugen, z.B. würden zwei zusammengeschaltete 48-Volt-Paneele 96 Volt erzeugen. Der Wechselrichter, die Batterien und die Solarmodule in einem System haben in der Regel alle die gleiche Spannung. Der Vorteil eines Systems mit höherer Spannung besteht darin, dass ein dünnerer Draht verwendet wird, der kostengünstiger und einfacher durch die Leitung zu ziehen ist. Der Nachteil einer Installation mit höherer Spannung ist, dass Stromschlag und Lichtbogenblitze eine größere Gefahr darstellen, so dass Installationen über 48 Volt normalerweise nur in Solarkraftwerken oder gewerblichen Gebäuden zu finden sind.
Eine photovoltaische Anlage umfasst in der Regel eine Reihe von Solarpaneelen, einen Wechselrichter, wiederaufladbare Batterien (für den Einsatz bei Nacht), einen Laderegler (eine Vorrichtung, die eine Überladung der Batterien verhindert), zwei GFCI-Schutzschalter (einer vor dem Wechselrichter und einer nach dem Wechselrichter) und eine Verbindungsverdrahtung. Manchmal gibt es auch einen Transformator nach dem Wechselrichter, der 240 Volt schwere Geräte wie einen Wäschetrockner oder Ofen mit Strom versorgen kann. Der Transformator ist oft Teil des Wechselrichters und kann nicht gesehen werden. Alles, was hinter dem Wechselrichter (oder dem Transformator, falls vorhanden) liegt, ist wie eine normale, von einem Versorgungsunternehmen gespeiste Installation aufgebaut (Trennschalter, Beleuchtung, Steckdosen, Schalter usw.). Wenn kein Transformator vorhanden ist, dürfen nur 120-Volt-Geräte verwendet werden. Anlagen ohne Transformator müssen auf der Schalttafel als solche gekennzeichnet werden, um zukünftige Elektriker darauf hinzuweisen, dass 240-Volt-Geräte nicht installiert werden können. Einige Anlagen verfügen über Gleichstrombeleuchtung (DC) und möglicherweise Gleichstromgeräte. Dies hat den Vorteil, dass bei Gleichstromverbrauchern die Verluste im Wechselrichter vermieden werden. Bei diesen Installationen wird dem Wechselrichter ein separates DC-Trennschalterfeld vorgeschaltet. Aus Sicherheitsgründen kann die Gleichstromverdrahtung nicht im gleichen Kabelkanal wie die Wechselstromverdrahtung verlegt werden, und Gleichstromausgänge dürfen keinen Wechselstromstecker aufnehmen und umgekehrt.