Sonnenlicht ist das Licht und die Energie, die von der Sonne kommt. Wenn diese Energie die Erdoberfläche erreicht, wird sie als Sonneneinstrahlung bezeichnet. Was wir als Sonnenlicht erleben, ist in Wirklichkeit Sonnenstrahlung. Es ist die Strahlung und Wärme von der Sonne in Form von elektromagnetischen Wellen.
Die Atmosphäre beeinflusst die Menge der empfangenen Sonnenstrahlung. Wenn die Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre wandert, wird ein Teil davon von der Atmosphäre absorbiert (16%). Ein Teil davon wird in den Weltraum gestreut (6%). Ein Teil wird von Wolken reflektiert (28%). Etwa 47% davon erreichen die Erdoberfläche.
Ohne Sonnenlicht könnte es kein Leben auf der Erde geben. Pflanzen brauchen Sonnenlicht für den Prozess der Photosynthese. Bei der Photosynthese nutzen die Pflanzen die Energie des Sonnenlichts, des Wassers und des Kohlendioxids, um Glukose (Zucker) zu erzeugen. Die Glukose kann später von der Pflanze zur Energiegewinnung genutzt werden, oder Tiere essen die Pflanze und die darin enthaltene Glukose. Pflanzen brauchen Sonnenlicht, um grün zu wachsen. Ohne genügend Sonnenlicht, aber mit genügend Wasser, wächst die Pflanze sehr schnell sehr hoch, sieht aber gelb und dehydriert aus, obwohl die Blätter bei Berührung sehr feucht sind.
Sonnenstrahlung kann sowohl gut als auch schlecht für die Gesundheit eines Menschen sein. Im Licht nutzt der menschliche Körper den ultravioletten Teil des Sonnenlichts, um sein eigenes Vitamin D zu bilden. Ohne Sonnenschutzmittel kann zu viel ultraviolettes Licht Sonnenbrand und Hautkrebs verursachen. Der Sonnenwinkel macht sowohl in den Jahreszeiten auf der Erde als auch in der Länge von Tag und Nacht einen Unterschied aus. Ein hoher Winkel macht die Tropen heiß, und ein niedriger Winkel macht die Arktis kalt.


