Die Blut-Hirn-Schranke (BHS) ist eine hochselektive Permeabilitätsbarriere. Sie kontrolliert, was aus dem Blutstrom ins Gehirn gelangt und was nicht.
Zum Beispiel können Dinge, die das Gehirn zum Überleben braucht (Wasser, Glukose und Aminosäuren), durch die Barriere gelangen. Die Barriere verhindert jedoch, dass viele schädliche Dinge, wie Bakterien und Viren, ins Gehirn gelangen. Dies hilft, das Gehirn vor einer Infektion zu schützen.
Die Blut-Hirn-Schranke wird durch kapillare Endothelzellen gebildet. Sie ermöglicht die Passage von Wasser, einigen Gasen und lipidlöslichen Molekülen durch passive Diffusion. Sie ermöglicht auch den selektiven Transport von Molekülen wie Glukose und Aminosäuren, die für die Nervenfunktion entscheidend sind. Auf der anderen Seite kann die Blut-Hirn-Schranke durch einen aktiven Transportmechanismus den Eintritt von Neurotoxinen verhindern.
Einige wenige kleine Bereiche im Gehirn haben keine Blut-Hirn-Schranke.

