Theory of the Earth war eine Publikation von James Hutton, die die Grundlagen der Geologie legte. Darin zeigte er auf, dass die Erde das Produkt von Naturkräften ist. Was man heute über lange Zeiträume hinweg beobachten konnte, könnte das hervorbringen, was wir in den Gesteinen sehen. Diese Idee, der Uniformitarismus, war ein wichtiger Schritt in der Geschichte der geologischen Zeitskala. Sie wurde von Charles Lyell in seiner Arbeit verwendet, und das Lehrbuch von Lyell war ein wichtiger Einfluss auf Charles Darwin.

Hutton erkannte, dass Felsen die Beweise für das vergangene Wirken von Prozessen aufzeichnen, die auch heute noch funktionieren. Er nahm auch die natürliche Auslese wie folgt vorweg:

"Diejenigen, die am meisten von der am besten angepassten Verfassung abweichen, werden am ehesten dem Untergang geweiht sein, während auf der anderen Seite jene organisierten Körperschaften, die sich der besten Verfassung für die gegenwärtigen Umstände am meisten annähern, am besten geeignet sein werden, weiterzumachen, sich selbst zu erhalten und die Individuen ihrer Rasse zu vermehren".

Huttons Prosa behinderte seine Theorien. John Playfair hat 1802 Hutttons geologische Ideen in klarerem Englisch wiedergegeben. Huttons Gedanken zur Evolution ließ er jedoch aus. Charles Lyell popularisierte in den 1830er Jahren die Idee eines sich unendlich wiederholenden Zyklus (der Erosion von Gesteinen und der Bildung von Sedimenten). Lyell glaubte an allmähliche Veränderungen, und er war der Meinung, dass selbst Hutton katastrophalen Veränderungen zu viel Glauben schenkte.

Huttons Arbeit wurde in verschiedenen Formen und Stufen veröffentlicht: