Ein Britisches Überseegebiet ist eines von vierzehn Gebieten, die das Vereinigte Königreich als unter seiner Souveränität stehend betrachtet, aber nicht als Teil des Vereinigten Königreichs selbst.
Vor 1981 waren die Gebiete als Kolonien oder Kronkolonien bekannt. Die Britischen Überseegebiete werden auch als Überseegebiete des Vereinigten Königreichs, britische Überseegebiete oder, wenn der Kontext klar ist, einfach als die Überseegebiete bezeichnet.
Die Territorien Jersey, Guernsey und die Isle of Man stehen zwar ebenfalls unter der Souveränität der britischen Krone, haben jedoch ein etwas anderes verfassungsrechtliches Verhältnis zum Vereinigten Königreich und werden daher eher als Abhängigkeiten der Krone als Überseegebiete eingestuft. Territorien und Dependenzen unterscheiden sich vom Commonwealth of Nations, einem freiwilligen Zusammenschluss ehemaliger britischer Kolonien.
In einem historischen Kontext sollten Kolonien von Protektoraten und geschützten Staaten unterschieden werden, die zwar unter britischer Kontrolle standen, aber nominell unabhängige Staaten waren, während die Kolonien Teil des britischen Staates waren. Sie sollten auch nicht mit den Dominions verwechselt werden, die, kollektiv als Commonwealth bekannt, unabhängige Staaten waren, die nach dem Statut von Westminster 1931 innerhalb des Empire und Commonwealth dem Vereinigten Königreich im souveränen Status gleichgestellt waren. Kronkolonien wie Hongkong unterschieden sich von anderen Kolonien dadurch, dass sie direkt von der Krone verwaltet wurden, ohne das Maß an lokaler Autonomie, das in selbstverwalteten Kolonien wie den Bermudas zu finden ist.

















