Die "Fugitive Slave Acts" waren zwei Bundesgesetze, die entflohene Sklaven in den Vereinigten Staaten betrafen. Die beiden Gesetze wurden 1793 und 1850 verabschiedet. Sie verlangten eine Beteiligung des Bundes am Fang entlaufener Sklaven in den Nordstaaten. Die Gesetze sollten die Sklavenbesitzer im Süden schützen. Sie verlangten von diesen Staaten und Gerichtsbarkeiten, bei der Gefangennahme und Auslieferung flüchtiger Sklaven zu helfen. Die Gesetze waren im Norden sehr unpopulär. Sie verursachten in den Jahren vor dem amerikanischen Bürgerkrieg große Ressentiments.