Herodes I. (ca. 74/73 v. Chr. - 4 v. Chr./1 n. Chr.), auch als Herodes der Große bekannt, war von 37 bis 4 v. Chr. König von Judäa. Damals war Judäa ein Klientelstaat von Rom. Während seiner 33-jährigen Regierungszeit war Herodes ein hervorragender Verwalter. Am berühmtesten ist er jedoch für den biblischen Bericht über seine Ermordung der Knaben von Bethlehem. Während dieses Massaker an Unschuldigen durch andere historische Aufzeichnungen nicht bestätigt wird, ermordete Herodes unzählige Rivalen, eine Schwiegermutter, eine Ehefrau und drei seiner Söhne.