Ilse Koch (22. September 1906 - 1. September 1967), war die Ehefrau von Karl-Otto Koch. Während des Zweiten Weltkriegs war Karl-Otto Koch Kommandant (Kommandant) der nationalsozialistischen Konzentrationslager Sachsenhausen, Buchenwald und schließlich Majdanek. Im Jahr 1947 wurde Ilse Koch als eine der ersten wichtigen Nazis vom US-Militär vor Gericht gestellt.
Massenmedien in aller Welt berichteten über den Prozess von Ilse Koch. Menschen, die die Lager Buchenwald und Majdanek überlebt hatten, berichteten, wie gerne sie Gefangene in den Lagern missbrauchte. Sie sagten zum Beispiel, dass sie Gefangene gerne mit ihrer Reitgerte schlug und dass sie Gefangene zu anstrengenden Übungen zwang, weil sie sie gerne leiden sah. In Deutschland wurde Koch nach dem Krieg als "die KZ-Mörderin" gesehen. Ihr wurde vorgeworfen, Häftlinge mit interessanten Tätowierungen ermorden zu lassen, damit sie deren Haut als Souvenir mitnehmen konnte.
Die Häftlinge in den Konzentrationslagern nannten sie "Koch Die Hexe von Buchenwald", weil sie sich gleichzeitig grausam und sexuell gegenüber den Häftlingen verhalten würde. Im Englischen wurde sie auch "Die Bestie von Buchenwald", die "Königin von Buchenwald", die "Rote Hexe von Buchenwald", die "Metzgerwitwe" und meistens "Die Hündin von Buchenwald" genannt.

