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Ammoniten – ausgestorbene marine Kopffüßer mit spiralförmigen Schalen

Ammoniten waren marine Kopffüßer (Ammonoidea) mit gewundenen Schalen. Fossilien sind wichtige Leitfossilien; sie lebten von vor etwa 400 bis 66 Mio. Jahren und starben am K/T-Ereignis aus.

Überblick

Ammoniten sind eine ausgestorbene Gruppe mariner Weichtiere, die zur Unterklasse Ammonoidea innerhalb der Kopffüßer gezählt werden. Bekannt sind sie vor allem durch ihre oft stark gerippten, spiralförmigen Schalen, die in großer Zahl als Fossilien auftreten. Sie besiedelten die Weltmeere vom Spätsilur oder Devon bis zum Ende der Kreidezeit und verschwanden beim K/T-Aussterbeereignis vor etwa 66 Millionen Jahren.

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Wesentliche Merkmale

Die typische Ammonitenschale besteht aus mehreren Kammern, die durch Septen getrennt sind; das offene, äußerste Kammerabteil diente dem Weichtier als Wohnraum. Ein feiner Verlauf der Kontaktlinien zwischen Schale und Septen, die sogenannten Suturen, ist ein wichtiges Merkmal zur Systematik. Durch einen zentralen Schlauch, den Siphonalkanal, konnten Ammoniten die Gas- und Flüssigkeitsverteilung in den Kammern zur Lage- und Tiefenregulierung beeinflussen.

  • Schale: spiralförmig, variabel gerippt oder glatt
  • Kammern: für Auftriebskontrolle
  • Suturen: komplexe Linien zur Bestimmung von Gruppen
  • Lebensweise: meist nektonisch oder nekto-benthisch, Räuber oder Aasfresser

Entwicklung und Verbreitung

Ammoniten durchliefen über Erdzeitalter hinweg eine große Formenvielfalt. Wissenschaftlich werden neun Ordnungen in der Ammonoidea anerkannt: fünf aus dem Paläozoikum und vier aus dem Mesozoikum. Ihre Fossilien finden sich weltweit in marinen Sedimenten; besonders reich ist die Überlieferung in mesozoischen Schichten wie Jura und Kreide.

Bedeutung und Verwendung

In der Paläontologie dienen Ammoniten als wichtige Leitfossilien zur stratigraphischen Datierung von Sedimenten, da viele Formen nur kurzzeitige charakteristische Erscheinungen repräsentieren. Darüber hinaus helfen sie bei Rekonstruktionen alter Meeresökosysteme und der paläobiogeografischen Verbreitung. Fundreiche Horizonte mit Ammoniten wurden historisch auch bei geologischen Erkundungen genutzt.

Verwandtschaft und Aussterben

Die nächsten heute lebenden Verwandten der Ammoniten sind die weichkörperigen Coleoiden wie Oktopusse, Kalmare und Tintenfische, während der modern erhaltene Nautilus eine nur entfernt verwandte, aber äußerlich ähnliche Gruppe darstellt. Ammoniten verschwanden zusammen mit vielen anderen marinen Organismen beim Massenaussterben an der Kreide‑Paläogen‑Grenze (K/T-Ereignis). Ihre schnelle Evolutionsrate und breite Verbreitung machen sie jedoch weiterhin zu unverzichtbaren Zeugen der Erdgeschichte.

Weiterführende Informationen zu Systematik, Fossilfunden und Fundstätten sind über spezialisierte Sammlungen und museale Bestände zugänglich; zahlreiche Online- und Printquellen bieten detaillierte Übersichten und Artenlisten.

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Entwicklung

Ammoniten tauchten erstmals in der frühen devonischen Periode auf. Sie entwickelten sich aus einem kleinen, geradschaligen Baktridian, der ein frühes Nautiloid war. Sie entwickelten sich schnell zu einer Vielzahl von Formen und Größen, darunter auch einige in Form von Haarnadeln. Während ihrer Entwicklung sahen sich die Ammoniten mit nicht weniger als vier katastrophalen Ereignissen konfrontiert, die schließlich zu ihrer Ausrottung führten. Das erste Ereignis ereignete sich im Oberdevon und das zweite am Ende des Perm (vor 250 Millionen Jahren), als nur zwei Linien das P/Tr-Auslöschungsereignis überlebten. Die überlebenden Arten strahlten und blühten während der gesamten Triasperiode. Am Ende dieses Zeitraums (vor 206 Millionen Jahren) standen sie erneut kurz vor der Ausrottung, als nur eine Gattung überlebte. Dieses Ereignis markierte das Ende der Trias und den Beginn der Jurazeit, in der die Zahl der Ammonitenarten wieder anstieg. Die letzte Katastrophe ereignete sich am Ende der Kreidezeit, als alle Arten ausgelöscht wurden und die Ammoniten ausstarben.

Die jungen Ammoniten lebten im Plankton, nahe der Meeresoberfläche. Sie fraßen meist kleine Jungfische, während sie wuchsen. Das machte sie besonders anfällig für jedes Ereignis, das die Planktonzone durcheinander brachte.

Leben

Ammoniten begannen ihr Leben als winzige planktonische Lebewesen mit einem Durchmesser von weniger als 1 mm. In ihrer Kindheit wären sie anfällig für Angriffe anderer Raubtiere gewesen, darunter Mosasaurier und Fische. Ihr Panzer gab ihren Weichteilen jedoch einen gewissen Schutz. Die Existenz eines Sexualdimorphismus mit grösseren Weibchen und kleineren Männchen ist viel diskutiert worden. p244 Die Angelegenheit ist noch offen, aber zumindest bei einigen Arten werden Ablagerungen mit zwei Grössen und ohne Zwischenprodukte gefunden.

Als die Schale wuchs, wurden die hinteren Kammern mit einer semipermeablen Membran abgedichtet. Ein einziger Schlauch, der Siphuncle, ging durch die Mitte jeder Scheidewand und verband die Kammern. Das Tier konnte je nach Bedarf Gas zum Auftrieb hinzufügen oder entziehen. Auf der Innenseite der Schale sind die Kammern durch aufwendige Nähte markiert. Diese lassen sich leicht an den Fossilien erkennen, bei denen es sich wie bei den meisten anderen Fossilien um innere Schimmelpilze handelt. p241 Ammoniten waren aktive Raubtiere, und sie selbst wurden oft von Fischen und Meeresreptilien gefressen. Die Fossilien werden fast immer mit abgebrochenem äußeren Kompartiment gefunden, wahrscheinlich als Folge eines solchen Angriffs.

Ammoniten schwammen, wie die meisten anderen Kopffüßer, mit Düsenantrieb. Wasser wäre in die Mantelhöhle eingedrungen, über die Kiemen gelaufen und wurde herausgespritzt. Nautilus hat auch einen Fluchtmechanismus, bei dem eine Kontraktion der Kiemenkammer das Tier veranlasst, einem Raubtier aus dem Weg zu springen. p232 Man kann annehmen, dass Ammoniten einen ähnlichen Mechanismus hatten.

Fragen und Antworten

F: Was sind Ammoniten?

A: Ammoniten waren marine Kopffüßer aus der Unterklasse der Ammonoidea.

F: Wie sehen Ammonitenfossilien aus?

A: Ammonitenfossilien zeigen eine gerippte, spiralförmige Schale, in deren Endkammer das tentakelartige Tier lebte.

F: Wann lebten die Ammoniten?

A: Ammoniten lebten in den Meeren von vor mindestens 400 bis 65 Millionen Jahren.

F: Wann starben die Ammoniten aus?

A: Ammoniten starben während des K/T-Aussterbeereignisses aus.

F: Was sind die nächsten lebenden Verwandten der Ammoniten?

A: Die engsten lebenden Verwandten der Ammoniten sind der Tintenfisch, der Kalmar, der Tintenfisch und der Nautilus.

F: Wie viele Ordnungen gibt es bei den Ammonoidea?

A: Bei den Ammonoidea sind neun Ordnungen anerkannt: fünf im Paläozoikum und vier im Mesozoikum.

Q: Zu welcher Unterklasse gehören die Ammoniten?

A: Ammoniten gehören zu der Unterklasse Ammonoidea.

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AlegsaOnline.com Ammoniten – ausgestorbene marine Kopffüßer mit spiralförmigen Schalen

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