Die japanisch-amerikanische Internierung fand während des Zweiten Weltkriegs statt, als die Regierung der Vereinigten Staaten etwa 110.000 japanische Amerikaner zwang, ihre Häuser zu verlassen und in Internierungslagern zu leben. Diese waren wie Gefängnisse. Viele der Menschen, die in Internierungslager geschickt wurden, waren in den Vereinigten Staaten geboren.

Am 7. Dezember 1941 griff Japan Pearl Harbor auf Hawaii an und erklärte den Vereinigten Staaten den Krieg. Viele Amerikaner waren wütend, und einige gaben allen Japanern die Schuld an den Geschehnissen in Pearl Harbor. Sie verbreiteten Gerüchte, dass einige Japaner schon vorher von dem Angriff wussten und dem japanischen Militär geholfen hatten. Das FBI und andere Teile der Regierung der Vereinigten Staaten wussten, dass diese Gerüchte nicht wahr waren, aber sie sagten nichts.

Japanische Amerikaner begannen zu spüren, dass sich andere Amerikaner über sie ärgerten. Zum Beispiel sprach John Hughes, ein Mann, der in Los Angeles, Kalifornien, die Nachrichten las und Radio hörte, über japanische Amerikaner. Es gab Berichte über Unternehmen, die antijapanische Zeichen hatten. Ein Friseur stellte zum Beispiel ein Schild auf, auf dem stand: "Kostenloses Rasieren für Japsen" und "Nicht verantwortlich für Unfälle". Ein Bestattungsunternehmen hängte ein Schild auf, auf dem stand: "Ich mache lieber Geschäfte mit einem Japsen als mit einem Amerikaner".