Der Völkermord in Ruanda ereignete sich 1994. Er begann im April und dauerte 100 Tage. Während dieser Zeit wurden etwa 800.000 Menschen ermordet.

Bei einem Völkermord werden viele oder alle Menschen einer Gruppe aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Hautfarbe, Religion oder politischen Überzeugung getötet. Beim Völkermord in Ruanda wurden Mitglieder einer ethnischen Gruppe namens Tutsi (abatutsi) aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit getötet. Die Mörder waren extremistische Angehörige einer anderen ethnischen Gruppe, der Hutu (abahutu). Die Hutu-Mörder töteten auch andere Hutus, deren politische Überzeugungen nicht so extrem waren wie die ihren.