Die Vorhaut ist eine Hautfalte, die das Ende des Penis bedeckt. Das Abschneiden der Vorhaut wird als Beschneidung bezeichnet. Die Vorhaut ist mit der Penisspitze verbunden. Bei der Beschneidung wird die Vorhaut vom Penis entfernt. Die Beschneidung wird in der Regel bei männlichen Säuglingen aus medizinischen, religiösen oder kulturellen Gründen durchgeführt. Die Beschneidung ist in einigen Teilen der Welt üblich, wie z.B. in den Vereinigten Staaten und im Nahen Osten, in anderen Teilen der Welt, wie z.B. in Europa und China, jedoch nicht üblich.
Bei einigen Männern wird die Vorhaut abgeschnitten, wenn sie erwachsen sind, weil sie Probleme mit der Vorhaut haben. Bei einigen Männern wird die Vorhaut abgeschnitten, weil sie das Aussehen ihres Penis verändern wollen.
Im allgemeinen Sprachgebrauch kann man sagen, dass jemand beschnitten oder unbeschnitten, also beschnitten oder nicht beschnitten ist.
In einigen Religionen wird Babys und kleinen Jungen die Vorhaut abgeschnitten. Dies wird im Islam und im Judentum erwartet. Nach dem Christentum ist es nicht erforderlich. Im Judentum wird von männlichen Säuglingen und Kleinkindern verlangt, dass ihnen die Vorhaut als Zeichen des mit Gott geschlossenen Bundes (altes Versprechen) entfernt wird.