Die Erkältung (auch als Nasopharyngitis, Rhinopharyngitis, akute Coryza oder Schnupfen bekannt) ist eine leicht verbreitete Infektionskrankheit der oberen Atemwege. Sie schädigt vor allem die Nase und den Rachen. Zu den Symptomen gehören Husten, Halsschmerzen, laufende Nase (Rhinorrhoe) und Fieber. Diese Symptome dauern in der Regel sieben bis zehn Tage, manchmal aber auch bis zu drei Wochen an. Über zweihundert verschiedene Viren können die Erkältung verursachen, aber Rhinoviren sind die häufigste Ursache.

Akute Infektionen der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens oder des Kehlkopfs (Infektionen der oberen Atemwege, URI oder URTI) werden nach den am häufigsten verletzten Körperregionen sortiert. Eine Erkältung schmerzt meist die Nase, eine Rachenentzündung den Rachen und eine Nebenhöhlenentzündung die Nasennebenhöhlen. Die Symptome sind auf die Reaktion des Immunsystems auf die Infektion zurückzuführen und nicht auf die direkte Zerstörung durch die Viren selbst. Das Händewaschen ist das wichtigste Mittel, um eine Erkältung zu verhindern. Das Tragen von Gesichtsmasken könnte ebenfalls helfen.

Es gibt keine Heilung für die Erkältung, aber die Symptome können behandelt werden. Sie ist die häufigste Infektionskrankheit des Menschen. Im Durchschnitt erkrankt ein Mensch zwei bis drei Mal pro Jahr. Ein durchschnittliches Kind erkrankt jedes Jahr zwischen 6 und 12 Mal. Diese Erkältungen gibt es beim Menschen schon seit Tausenden von Jahren.