Rehe machen keine Nester oder Höhlen. Sie finden einen sicheren und bequemen Platz zum Ausruhen unter niedrig hängenden immergrünen Zweigen. Sie bleiben in der Nähe von Futterplätzen. Im Sommer fressen sie Gräser, Pflanzen und Unkraut. Im Herbst mögen sie Pilze und kleine Zweige. Sie lagern ihre Nahrung nicht für den Winter. Wenn der Schnee nicht tief ist, benutzen sie ihre Hufe, um Moos und Blätter freizulegen. Wenn der Schnee tief ist, fressen sie Zweige und Äste.
Die Ricke hat im Frühling normalerweise ein oder zwei Kitze. Das Rehkitz ist frühreif und kann sofort nach der Geburt stehen, ist aber schwach. Die Ricke versteckt jedes Kitz an einem anderen Ort. Sie sind durch Flecken auf ihrem Rücken getarnt.
Rehe haben viele Raubtiere. Wölfe, Pumas, Hunde und Menschen werden Rehe fressen. Sie sind immer auf der Suche, hören und riechen nach Gefahr.
Verhalten der Gruppe
Die Brunft legt fest, welche Männchen dominant sind, und jedes erfolgreiche Männchen hat eine Gruppe von Weibchen. Die Gruppe bleibt zusammen, bis die Kitze geboren sind, etwa vier oder fünf Monate. Dann kann sich die Gruppe auflösen oder zu einer rein weiblichen Gruppe werden. Rehe sind von Natur aus gregarius (sozial) und leben gerne zusammen. Das hilft ihnen bei der Abwehr von Raubtieren. Die Einzelheiten variieren von Art zu Art.
Diät
Hirsche sind Browser und ernähren sich hauptsächlich von Blättern. Rehe wählen leicht verdauliche Triebe, junge Blätter, frische Gräser, weiche Zweige, Früchte, Pilze und Flechten. Diese Nahrung ist meist ballaststoffarm. Die männlichen Hirsche benötigen für ihr Geweihwachstum Mineralien wie Kalzium und Phosphat.