Live Earth 2007 – Globale Konzertreihe von Al Gore gegen die Erderwärmung

Live Earth 2007 – Al Gores globale Konzertreihe gegen Erderwärmung: Stars wie Madonna & Foo Fighters mobilisierten weltweit für Klimaschutz.

Autor: Leandro Alegsa

Live Earth war eine weltweite Konzertreihe, die am 7. Juli 2007 stattfand und von Al Gore, dem ehemaligen Vizepräsidenten, zusammen mit Medienproduzenten organisiert wurde. Inspiriert von Live Aid und Live 8 sollte Live Earth das öffentliche Bewusstsein für die globale Erwärmung und den Klimaschutz schärfen. Die Konzertreihe umfasste Auftritte in mehreren Städten auf fast allen Kontinenten der Welt – sogar mit einer kleinen Veranstaltung in der Antarktis – und zog zahlreiche internationale Stars wie Madonna und die Foo Fighters an.

Konzept und Ziele

Live Earth verband populäre Musik mit politischer und ökologischer Botschaft. Ziel war es, möglichst viele Menschen mit einem unterhaltsamen Format für die Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren und zu konkreten Verhaltensänderungen zu motivieren. Begleitend wurden Informationsangebote, Appelle an die Politik und Forderungen nach nachhaltigem Handeln kommuniziert. Zudem sollten Zuschauer dazu angeregt werden, selbst ein Klimaversprechen abzulegen und Maßnahmen zur Emissionsreduzierung zu unterstützen.

Format und Verbreitung

Die Konzerte fanden an mehreren Schauplätzen gleichzeitig statt und wurden weltweit per Fernsehen und Internet übertragen. Durch die Kombination aus Live-Auftritten, Interviews und Hintergrundberichten sollte eine sehr große Reichweite erzielt werden, um das Thema Klimawandel in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte zu rücken.

Künstler und Programm

Die Shows boten ein breites Spektrum an Musikstilen und vereinten bekannte internationale Acts mit regionalen Künstlern. Neben bereits genannten internationalen Namen traten an den verschiedenen Orten zahlreiche weitere Musiker und Bands auf. Die genaue Besetzung variierte je nach Standort; das Programm wurde so gestaltet, dass es ein großes Publikum ansprach und musikalisch abwechslungsreich war.

Maßnahmen zum Umweltschutz

  • Auftrittsorte und Produktionsteams wurden aufgefordert, umweltfreundliche Technik und Logistik zu nutzen.
  • Es gab Hinweise auf CO2-Kompensation, Energiesparmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien, wo möglich.
  • Begleitkampagnen warben für individuelle Klimaschutzmaßnahmen und forderten Zuschauer auf, ein persönliches Versprechen (Pledge) abzugeben.

Kritik und Kontroversen

Obwohl Live Earth große mediale Aufmerksamkeit erzeugte, blieb die Veranstaltung nicht ohne Kritik. Zu den häufig genannten Punkten gehören:

  • CO2-Fußabdruck: Kritiker wiesen darauf hin, dass die Organisation weltweiter Konzerte (Flüge, Bühnenaufbau, Infrastruktur) selbst einen erheblichen CO2-Ausstoß verursache.
  • Sponsoren und Glaubwürdigkeit: Einige Sponsoren und Partner der Veranstaltung wurden als wenig vorbildlich im Umweltbereich bezeichnet, was Vorwürfe des Greenwashing auslöste.
  • Wirksamkeit: Skeptiker fragten, wie nachhaltig die Aufmerksamkeit in konkrete politische oder gesellschaftliche Veränderungen umgesetzt werden könne.

Wirkung und Nachwirkung

Live Earth trug dazu bei, das Thema Klimawandel stärker in den öffentlichen Diskurs zu bringen und erreichte Millionen von Zuschauern weltweit. Langfristige, direkt messbare politische Folgen sind schwer festzumachen; die Veranstaltung gilt jedoch als ein bedeutender Medien-Höhepunkt in der Debatte um Klima und Umweltschutz in den späten 2000er-Jahren. Einige der Initiativen und das Format selbst beeinflussten spätere Kampagnen, die Musik und Popkultur mit Umweltaktivismus verknüpften.

Fazit

Live Earth 2007 war ein ambitioniertes mediales Projekt, das bewusst Populärkultur nutzte, um auf die globale Erwärmung aufmerksam zu machen. Die Aktion erreichte ein großes Publikum und trug zur Sichtbarkeit des Themas bei, musste sich aber zugleich berechtigter Kritik an ökologischer Glaubwürdigkeit und langfristiger Wirksamkeit stellen.

Standorte

Venues locations.

Afrika

Coca-Cola-Kuppel

Randburg bei Johannesburg

 Südafrika

Nordamerika

Riesen-Stadion

East Rutherford bei New York City

 Vereinigte Staaten

Nationale Mall

Washington, D.C.

 Vereinigte Staaten

Südamerika

Copacabana-Strand

Rio de Janeiro

 Brasilien

Asien

Makuhari-Messe

Chiba bei Tokio

 Japan

Tō-ji

Kyoto

 Japan

Orientalischer Perlenturm

Shanghai

 China

Ozeanien

Fußballstadion Sydney

Sydney

 Australien

Europa

Wembley-Stadion

London

 Vereinigtes Königreich

HSH Nordbank Arena

Hamburg

 Deutschland

Antarktis

Forschungsstation Rothera

Britisches Antarktis-Territorium

Darsteller

Wembley-Stadion (Vereinigtes Königreich)

Vortragende:

  • Alan Carr
  • Boris Becker
  • Chris Moyles
  • David Tennant
  • Gerard Butler
  • Geri Halliwell
  • Chris Rock
  • Jonathan Ross
  • Juni Sarpong
  • Kyle MacLachlan
  • Ryan Bonifacino
  • Ricky Gervais
  • Rob Reiner
  • Marke Russell
  • Terence-Stempel

Giants-Stadion (East Rutherford, New Jersey, Vereinigte Staaten)

Vortragende:

National Mall (Vereinigte Staaten)

  • Blues-Nation
  • Garth Brooks
  • Einheimische Wurzeln
  • Yarina
  • Trisha-Jahresholz

Vortragende:

Fussballstadion Sydney (Australien)

  • Blauer König Braun
  • Toni Collette & das Finish
  • Hinterhältiges Soundsystem
  • Ghostwriter
  • Paul Kelly
  • Eskimo Joe
  • Missy Higgins
  • Das John-Butler-Trio
  • Wolfsmutter
  • Jack Johnson
  • Überfülltes Haus

Vortragende:

  • Peter Garrett
  • Jimmy Barnes
  • Hamish & Andy
  • Tim Ross
  • Adam Spencer
  • Ian Thorpe

Coca Cola Dome (Südafrika)

  • Danny K
  • Angélique Kidjo
  • Baaba Maal
  • Vusi Mahlasela
  • Die Parlotones
  • Der Soweto-Gospelchor
  • Räucherstein
  • UB40
  • Zola

Vortragende:

Makuhari-Messe (Japan)

  • Genki-Raketen
  • vergrößern
  • Ayaka
  • Ai Otsuka
  • Ai
  • Xzibit
  • Abingdon-Jungenschule
  • Cocco
  • Linkin Park
  • Kumi Koda
  • Rihanna

Vortragende:

  • Ken Watanabe

Tō-ji (Japan)

  • Rippenschlamm
  • UA
  • Bonnie Rosa
  • Michael Nyman
  • Gelbes magisches Orchester

HSH Nordbank Arena (Deutschland)

  • Shakira mit Gustavo Cerati
  • Schnüffler Dogg
  • Roger Cicero
  • MIA.
  • Sasha
  • Stefan Gwildis
  • Marquess
  • Maria Mena
  • Silbermond
  • Michael Mittermeier
  • Chris Cornell
  • Enrique Iglesias
  • Jan Verzögerung
  • Juli
  • Katie Melua
  • Lottokönig Karl
  • Mando Diao
  • Reamonn mit Ritmo Del Mundo
  • Revolverheld
  • Samy Deluxe
  • Yusuf Islam

Vortragende:

  • Katharina Witt
  • Nova Meierhenrich
  • Holger Ponick
  • Andreas Kuhlage
  • Elton
  • Tim Mälzer
  • Oli P.
  • Gülcan Karahancı
  • Michael Mittermeier
  • Simon Gosejohann
  • Eberhard Brandes (WWF Deutschland)
  • Charlotte Engelhardt

Copacabana-Strand (Brasilien)

  • Xuxa
  • Jota-Quest
  • MV-Rechnung
  • Marcelo D2
  • Pharrell Williams
  • O Rappa
  • Macy Gray
  • Jorge Ben Jor
  • Lenny Kravitz

Orientalischer Perlenturm (China)

  • Evonne Hsu
  • Anthony Wong
  • Soler
  • Huang Xiao Ming
  • 12 Mädchen-Band
  • Joey Yung
  • Winnie Hsin
  • Sarah Brightman
  • Wang Xiao Kun
  • Eason Chan
  • Wang Chuang Jun
  • Wang Rui
  • Pu Ba Jia

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Forschungsstation Rothera (Antarktis)

  • Nunatak

Fragen und Antworten

F: Was war Live Earth?


A: Live Earth war eine Reihe von Konzerten, die am 7. Juli 2007 stattfanden und von Al Gore organisiert wurden, um das Bewusstsein für die globale Erwärmung zu schärfen.

F: Wer organisierte die Veranstaltung?


A: Al Gore, der frühere Vizepräsident, organisierte die Veranstaltung.

F: Wann hat sie stattgefunden?


A: Sie fand am 7. Juli 2007 statt.

F: Wo wurden die Konzerte abgehalten?


A: Die Konzerte fanden in Städten auf allen Kontinenten der Welt statt, einschließlich der Antarktis.

F: Was war der Zweck von Live Earth?


A: Das Ziel von Live Earth war es, das Bewusstsein für die globale Erwärmung zu schärfen.

F: Wer trat bei diesen Veranstaltungen auf?



A: Berühmte Stars wie Madonna und die Foo Fighters traten bei diesen Veranstaltungen auf.


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