Karambol-Billard, manchmal auch Karambole-Billard oder einfach Karambole genannt (und manchmal als ein anderes Wort für ein Spiel mit dem Namen "Straight Rail" verwendet), ist eine Familie von Billardspielen, die auf mit Tüchern bedeckten Tischen gespielt werden. Bei diesen Spielen schlagen die Spieler schwere Kugeln mit Stöcken, die Queues genannt werden, auf. Karambol-Billardtische haben keine Taschen oder Öffnungen, in denen Kugeln versenkt werden, wie dies bei Snooker- und Billardtischen der Fall ist. In seiner einfachsten Form besteht das Ziel von Karambolage-Billardspielen darin, Punkte zu erzielen oder "zu zählen", indem man die eigene Kugel, die so genannte Queue-Kugel, von den beiden anderen Kugeln auf dem Tisch abprallen lässt. Das Datum, an dem das erste Karambolage-Spiel erfunden wurde, ist nicht genau bekannt. Auch ist nicht genau bekannt, wie sich die Spiele entwickelt haben und welches Spiel das erste war. Es wird jedoch vermutet, dass die Karambolage-Billardspiele irgendwann im 18. Jahrhundert (1700er Jahre) in Frankreich in Europa begonnen haben.

Es gibt viele verschiedene Spiele, jedes mit unterschiedlichen Regeln, Strategien und Spielobjekten, die alle Teil des Karambolage-Billards sind. Einige der bekanntesten Spiele sind Straight Rail, Cushion Caroms, Balkline, Dreikissen-Billard und artistisches Billard. Es gibt viele andere Karambolage-Billardspiele, die Aspekte dieser Spiele kombinieren, die aber nicht so bekannt sind. Zum Beispiel war das Spiel des Meisters ein kurzlebiges Spiel, das sich in einer Übergangszeit zwischen der Erfindung der geraden Schiene und der Erfindung der Balkline entwickelte. Andere Spiele sind Kombinationen dieser Spiele und anderer Spiele, die auf Tischen mit Taschen gespielt werden (Pool- oder Snookerspiele), wie z.B. englisches Billard, das auf einem Snookertisch gespielt wird, und verwandte Spiele, amerikanisches Vier-Ball-Billard und Cowboy-Pool, das auf einem Billardtisch gespielt wird.