Sklavenmacht, auch Sklavenmachtverschwörung und Sklavenherrschaft genannt, war ein Begriff, der erstmals 1839 von den Abolitionisten geprägt wurde und in den 1850er Jahren gebräuchlich war. Er bezog sich auf den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Einfluss der Sklavenhalter im Süden. Die Sklavenhalter des Südens hatten im Kongress und in vielen anderen Bundesämtern bis hin zum Präsidentenamt viel Macht. Dies trotz der Tatsache, dass sie nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung der Nation ausmachten. Diese wenigen sehr mächtigen Männer nutzten ihren Einfluss, um die Institution der Sklaverei aufrechtzuerhalten. Die Befürchtung im Norden war, dass die Sklavenmachtverschwörung nicht nur die Absicht hatte, die Sklaverei auf die westlichen Territorien, sondern auf alle Staaten des Nordens auszudehnen.