Die Grube Messel (deutsch: Grube Messel) ist ein stillgelegter Steinbruch in der Nähe des hessischen Dorfes Messel. Der Standort liegt etwa 35 km südöstlich von Frankfurt am Main, Deutschland. Es ist ein Ort, an dem feine Fossilien erhalten sind: eine Lagerstätte. Die Stätte ist sehr wichtig: sie enthält Fossilien von frühen Säugetieren, einschließlich früher Primaten. Aufgrund ihrer Fossilien ist die Stätte von großer geologischer und wissenschaftlicher Bedeutung.

Dort wurde bituminöser Schiefer abgebaut. Nachdem er fast zu einer Deponie geworden war, stoppte der starke lokale Widerstand schließlich diese Pläne. Die Grube Messel wurde 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie wurde allein aufgrund von Fossilien auf die Liste gesetzt.

Hobbysammler entwickelten eine "Übertragungstechnik", um die feinen Details kleiner Fossilien zu erhalten, eine Methode, die auch heute noch zur Erhaltung der Fossilien verwendet wird. Viele der bekannten Exemplare der Stätte stammen von Amateur-Sammlern, und 1996 wurde eine Amnestie für zuvor gesammelte Fossilien in Kraft gesetzt, in der Hoffnung, private Sammlungen wieder in öffentlichen Besitz zu bringen und der Wissenschaft zugänglich zu machen.