Biologische Klassifikation ist die Art und Weise, wie Biologen Organismen gruppieren.

Die Klassifikation hat ihre Wurzeln in der Arbeit von Aristoteles, der ein Mehrrangsystem erfand. Einen großen Einfluss hatte Carolus Linnaeus, der die Idee der binomialen Nomenklatur mit einem aus zwei Teilen bestehenden Namen, der die Gattung und die Art angibt, popularisierte. Die menschliche Spezies wird Homo sapiens genannt. Artnamen werden oft kursiv gedruckt, obwohl es keine Verpflichtung dazu gibt (dies gilt auch für Gattungsnamen usw. usw.).

Die biologische Klassifikation ist auch als Taxonomie bekannt. Sie ist eine Wissenschaft, und wie die meisten Wissenschaften hat sie sich im Laufe der Zeit entwickelt. Zu verschiedenen Zeiten wurden unterschiedliche Prinzipien angenommen, und es ist nicht selten, dass verschiedene Wissenschaftler unterschiedliche Methoden anwenden. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird angenommen, dass Gruppierungen dem darwinistischen Prinzip der gemeinsamen Abstammung entsprechen. Heutzutage sind molekulare Evolutionsstudien, die DNA-Sequenzanalysen als Daten verwenden, sehr beliebt. Dies wird oft als "Phylogenetik" bezeichnet, ein Zweig oder eine Form des Kladismus. Bei diesem Ansatz wird ein evolutionärer Lebensbaum (Biologie) erstellt und anhand von Charakteren (Merkmalen) über die Zweige der Taxonomie entschieden.

Manchmal sind Organismen, die in der gleichen Gruppe (Taxon) stehen, ähnlich; eine solche Ähnlichkeit ist kein notwendiger Zufall. Sie kann das Ergebnis einer gemeinsamen Abstammung von einem gemeinsamen Vorfahren sein.