In der Astronomie ist ein extraterrestrischer Himmel eine Ansicht des Weltraums von der Oberfläche eines Planeten (oder eines verwandten Körpers im Weltraum) aus, der nicht die Erde ist.

Der einzige extraterrestrische Himmel, der von Astronauten direkt beobachtet und fotografiert wurde, ist der des Mondes. Der Himmel von Venus, Mars und Titan wurde von Raumsonden beobachtet, die auf der Oberfläche landen und Bilder zur Erde zurücksenden sollen.

Der außerirdische Himmel scheint aus einer Reihe von Gründen zu variieren. Eine extraterrestrische Atmosphäre, falls vorhanden, hat einen großen Einfluss auf die sichtbaren Merkmale. Die Dichte und chemischeZusammensetzung der Atmosphäre kann zu Unterschieden in Farbe, Deckkraft (einschließlich Dunst) und dem Vorhandensein von Wolken beitragen. Astronomische Objekte können ebenfalls sichtbar sein und natürliche Satelliten, Ringe, Sternsysteme und Nebel sowie andere Körper des Planetensystems umfassen.

Bei Himmeln, die weder direkt noch indirekt beobachtet wurden, kann ihr Aussehen auf der Grundlage bekannter Faktoren, wie der Position astronomischer Objekte relativ zur Oberfläche und der atmosphärischen Zusammensetzung, simuliert werden.