American Wedding ist ein amerikanischer Sexkomödienfilm aus dem Jahr 2003 und eine Fortsetzung von American Pie und American Pie 2. Es ist der dritte (ursprünglich geplante letzte) Teil der Kinoreihe American Pie. Er wurde von Adam Herz geschrieben und von Jesse Dylan inszeniert. Eine weitere Fortsetzung, American Reunion, wurde neun Jahre später veröffentlicht. Dies ist auch der letzte Film in der Reihe, der von Herz geschrieben wurde, der das Franchise konzipiert hat.

Handlung (Kurzfassung)

In American Wedding steht die Hochzeit von Jim Levenstein und Michelle Flaherty im Mittelpunkt. Die Komödie begleitet das Brautpaar und ihre Freunde, darunter Stifler und Finch, durch die chaotischen Vorbereitungen, unerwartete Komplikationen und peinliche Missgeschicke rund um den großen Tag. Neben den romantischen Elementen setzt der Film weiterhin auf derben Slapstick und sexuelle Gags, kombiniert mit Momenten echter Freundschaft und Nostalgie.

Besetzung

  • Jason Biggs als Jim Levenstein
  • Alyson Hannigan als Michelle Flaherty
  • Seann William Scott als Steve "Stifler" Stifler
  • Eugene Levy als Noah Levenstein (Jims Vater)
  • Tara Reid als Vicky (Ehemalige Freundin von Jim)
  • Thomas Ian Nicholas als Kevin Myers
  • Eddie Kaye Thomas als Paul Finch
  • Jennifer Coolidge als Jeanine Stifler (Stiflers Mutter)

Produktion und Hintergrund

Der Film entstand auf Basis des von Adam Herz entwickelten Konzepts zur American-Pie-Reihe. Jesse Dylan übernahm die Regie; mit der Rückkehr vieler Hauptdarsteller sollte die Tonalität der Vorgänger erhalten bleiben, zugleich wurden neue Figuren und Situationen eingebracht, um die Serie weiterauszubauen. Während die erste Trilogie den Übergang vom Teenager- zum jungen Erwachsenenalter thematisiert, legt American Wedding den Schwerpunkt auf Erwachsenwerden im Kontext Beziehungen und Verpflichtungen.

Musik und Stil

Wie die Vorgänger setzt der Film auf einen zeitgenössischen Pop-/Rock-Soundtrack, der die Szenen stimmungsvoll untermalt und typische Teen-/Young-Adult-Momente akzentuiert. Musikalisch und visuell bleibt der Film nah an der jugendlichen Komödie, kombiniert mit deutlichem Slapstick und Sexualhumor.

Rezeption

American Wedding erhielt gemischte Kritiken: Viele Zuschauer schätzten die vertrauten Figuren, die komödiantischen Höhepunkte und die emotionaleren Momente rund um die Hochzeit, Kritiker bemängelten jedoch oft die vorhersehbaren Gags und die starke Ausrichtung auf derben Humor. Als kommerzieller Fortsetzungsfilm fand er dennoch ein großes Publikum.

Wirkung und Fortsetzung

Der Film schloss die ursprünglich als Trilogie geplante Geschichte zwar ab, öffnete das Franchise aber zugleich für spätere Revival-Gedanken. Neun Jahre später erschien mit American Reunion ein weiterer Teil, in dem viele Figuren wieder zusammengeführt werden. Für Adam Herz war American Wedding die letzte Beteiligung als Drehbuchautor an der Filmreihe.

Fazit

American Wedding bietet Fans der Reihe genau das, was sie erwarten: vertraute Charaktere, peinliche und offensiv-sexuelle Gags sowie eine Geschichte über Freundschaft und das Erwachsenwerden. Wer die Vorgänger mochte, findet auch hier zahlreiche bekannte Elemente; wer hingegen eine subtilere Komödie erwartet, könnte vom Ton und der Ausrichtung enttäuscht sein.