König John (24. Dezember 1166 - 19. Oktober 1216) war der Sohn von Heinrich II. von England und Eleonore von Aquitanien. Er war König von England vom 6. April 1199 bis zu seinem Tod. Nach dem Tod seines Bruders Richard I. (Richard Löwenherz) wurde er König von England.

Seine Regierungszeit war von Streitigkeiten zwischen Johannes und seinen Baronen und Bischöfen geprägt. Aus diesem Grund zwangen ihn die Adeligen, das Abkommen namens Magna Carta einzuhalten, um seine Macht einzuschränken. Die Magna Carta war ein bedeutendes Rechtsdokument in der englischen Geschichte und zugleich die erste englische "Bill of Rights". Sie führte die Idee ein, dass Monarchen begrenzte Rechte hatten und sich an bestimmte Gesetze halten mussten, und sie gab den Adligen mehr Mitspracherecht in der Regierung. Sie wirkte sich nicht nur auf die englische Regierung aus, sondern inspirierte auch die Regierungen anderer Länder.

Johns Herrschaft als König war wichtig, galt aber vom historischen Standpunkt Englands aus nicht als erfolgreich. Er versuchte mehrmals, verlorenes Land in Frankreich zurückzubekommen, was ihm jedoch nicht gelang.