Der Ursprung des Lebens auf der Erde ist ein wissenschaftliches Problem, das noch nicht gelöst ist. Es gibt viele Ideen, aber wenige klare Fakten.
Die meisten Experten sind sich einig, dass sich alles Leben heute durch gemeinsame Abstammung von einer einzigen primitiven Lebensform entwickelt hat. Es ist nicht bekannt, wie sich diese frühe Lebensform entwickelt hat, aber die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich um einen natürlichen Prozess handelt, der vor etwa 3.900 Millionen Jahren stattfand. Dies steht im Einklang mit der Philosophie des Naturalismus: Es werden nur natürliche Ursachen zugelassen.
Es ist nicht bekannt, ob der Stoffwechsel an erster Stelle stand oder die Genetik. Die Haupthypothese, die die Genetik zuerst unterstützt, ist die RNA-Welthypothese, und diejenige, die den Stoffwechsel zuerst unterstützt, ist die Protein-Welthypothese.
Ein weiteres großes Problem ist die Entwicklung der Zellen. Melvin Calvin, Träger des Nobelpreises für Chemie, hat ein Buch zu diesem Thema geschrieben, ebenso wie Alexander Oparin. Was die meisten der frühen Arbeiten über den Ursprung des Lebens verbindet, ist die Vorstellung, dass es vor dem Beginn des Lebens einen Prozess chemischer Veränderungen gegeben haben muss. Eine andere Frage, die von J.D. Bernal und anderen diskutiert wurde, ist der Ursprung der Zellmembran. Durch die Konzentration der Chemikalien an einem Ort erfüllt die Zellmembran eine lebenswichtige Funktion.



